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Dachfenster Kosten: Dachart entscheidend
Nicht nur das Öffnen des Daches ist ein zentraler Kostenfaktor, auch die Dachart hat Einfluss auf die Kosten für Dachfenster: Die Preise für ein Dachfenster reichen von ca. 250 € für ein kleines Fenster im Schrägdach bis zu ca. 1.100 € für ein großes Fenster im Flachdach. Da beim Einbau eines Dachfensters in ein Flachdach die aufwendigen Dachabdichtungsbahnen betroffen sind, ist das Dachfenster einbauen hier mit besonders hohen Kosten verbunden. Es kommen zudem Oberlichter oder Lichtkuppeln zum Einsatz. Beim Fenstereinbau in ein Flachdach sollten Sie daher mit Kosten von 700 bis 800 Euro rechnen.
Bei einem Schrägdach werden Schwingflügelfenster und Klapp-Schwingfenster verwendet. Beim Fenstereinbau in ein Schrägdach kommt es darauf an, wie die Dachhaut aufgebaut ist und wie sehr sie in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Dachdeckung muss durchtrennt, die neue Öffnung verdichtet und gegebenenfalls auch gedämmt werden. Es können hierbei – je nach Größe des Fensters – Kosten zwischen 300 und 600 Euro entstehen.
Dachfensterkosten nach Ausführung und Ausstattung
Die reinen Kosten für das Dachfenster berechnen sich nach folgenden Faktoren:
Ein Fenster soll nicht nur für helle Verhältnisse in den Räumen sorgen, sondern auch von der Optik her gut zum restlichen Gebäude passen. Mit Fensterrahmen kann man schnell das Aussehen eines Fensters beeinflussen und zeitgleich wichtige Funktionen erfüllen. Denn eine gute Wärmedämmung und Schallschutz werden zum großen Teil auch vom Rahmen bestimmt.
Nachfolgend sehen Sie die unterschiedlichen Kosten für die Fenstertypen:
Fenstertyp
Preis
Schwingfenster
250 – 550 €
Klapp-Schwing-Fenster
400 – 950 €
Schiebedachfenster
450 – 1.200 €
Oberlicht
350 – 1.600 €
stehendes Dachfenster / Gaubenfenster
250 – 1.500 €
Je größer und besser die Fensterausführung ist, desto teurer werden die Dachfenster. Ein kleines, manuell zu öffnendes Oberlicht ist bspw. sehr viel günstiger als ein großes Oberlicht mit elektrischer Öffnung.
Und auch die Materialwahl hat einen Einfluss auf den Endpreis. Besonders günstig sind Rahmen aus pflegeleichtem Kunststoff. Etwas teurer wird Holz, welches vor allem gut dämmt. Aluminium ist am teuersten und besticht vor allem durch ein modernes Aussehen und eine sehr gute Widerstandsfähigkeit, ist dafür aber bei der Wärmedämmung im Nachteil. Die etwas günstigere Aluminium-Holz Variante gleicht diesen Nachteil aus. Sparen Sie im Zweifelsfall nicht am Material, wenn bestimmte Eigenschaften zwingend erfüllt werden sollen (z. B. Schalldämmung), da ein erneuter Austausch natürlich weitere Kosten mit sich bringt. Finden Sie daher bereits vorher heraus, welcher Rahmen am besten zu Ihrem Dach und Ihren Wünschen passt.
Arbeitskosten und Ausbaukosten
Grundsätzlich kosten Dachfenster vor allem in folgenden Bereichen Geld:
Materialkosten für das Fenster selbst, aber auch den Einsetzkranz, Dämm- und Isoliermaterial sowie Montagezubehör
Montagekosten und zusätzliche Kosten, wie Arbeitsaufwändungen für den Dachdecker, Anfahrt und Entsorgung
Das Fenster und Zubehör machen in der Regel ca. 50% der Gesamtkosten für den Dachfenstereinbau aus. Die andere Hälfte teilen sich die Arbeits- und Zusatzkosten.
Die Arbeitskosten orientieren sich am Aufwand, weshalb Sie zwischen 300 und 600 € einplanen sollten. Mehrkosten ergeben sich im Übrigen beim Einbau in ein Schieferdach, wo eventuell Schiefersteine neu hergestellt werden müssen. Hier müssen Sie mit Einbaukosten von ca. 700 € rechnen. Zudem müssen Sie auch an die Dämmkosten denken. Hierfür sollten Sie 150 bis 200 Euro einplanen.
BAFA Förderung für Fenster
Fenster, die eine sehr gute Energieeffizienz besitzen, werden vom Staat gefördert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA) hat dazu seit dem 01.01.2021 ein Förderprogramm namens „Bundesförderung für effiziente Gebäude“, kurz BEG, welches diverse Sanierungsmaßnahmen finanziell fördert. Möchten Sie ein Fenster komplett austauschen, können Sie einen Zuschuss von bis zu 20 Prozent (max. 12.000 €) bei einem förderfähigen Höchstbetrag von 60.000 € als Einzelmaßnahme erhalten. Zusätzlich können Sie noch einen 5 Prozent (bis zu 3.000 €) ISFP-Bonus erhalten, wenn Sie vor der Sanierung einen individuellen Sanierungsfahrplan aufstellen lassen.
Führen Sie dagegen eine umfangreiche Effizienzhaus-Sanierung durch, erhalten Sie sogar bis zu 45 Prozent (max. 54.000 €) der förderfähigen Kosten. Voraussetzung dafür ist, dass die Fenster einen Wärmedämmwert von min. 0,95 W/m²K einhalten.
Eine energetische Fenstersanierung kann auch steuerliche Vorteile mit sich bringen. Wenn Sie keine Förderung erhalten haben, kann Ihnen dank des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung eine nachträgliche Steuererstattung von 20 % der Investitionskosten gewährt werden. Die Erstattung wird auf drei Jahre verteilt und kann bis zu 40.000 € betragen.
Wenn Sie Fördergelder in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie jedoch einen zertifizierten Energieberater zurate ziehen. Dieser prüft die derzeitige bauliche Lage und erstellt einen Sanierungsplan auf. Glücklicherweise wird auch dieser Kostenpunkt bezuschusst. Bis zu 50 Prozent (max. 4.000 €) der förderfähigen Kosten können Sie so erhalten.
Nicht nur Fördergelder helfen bei der Sanierung, auch günstige Kredite sind ein echter Pluspunkt. Dazu gibt es die KfW 261/262 Programme, welche die ursprünglichen Programme KfW 151 und das Programm KfW 153 zusammenfassen und das Programm KfW 152 komplett ersetzen.
Bei einer Sanierung, dem Neubau oder dem Kauf eines Effizienzhauses kommt das Programm KfW 261 zum Zuge. Auch hierbei müssen Sie vorab einen Energieberater hinzuziehen. Sie erhalten einen Tilgungszuschuss von 20 Prozent für Ihr Darlehen von max. 60.000 €. Auch hier können Sie mit einem ISFP-Bonus von 5 Prozent den Tilgungszuschuss auf 25 Prozent erhöhen!
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